Adolf Ritter von Hildebrand (1847 1921)

 

Hildebrand gilt als einer der bedeutendsten neoklassischen Bildhauer. Seine der Antike nachempfundenen Marmordenkmäler, Büsten und Plastiken gehören zu den besten künstlerischen Leistungen des deutschen Idealismus. Von ihm stammt der Wittelsbacher Brunnen am Lehnbachplatz, der Vater-Rhein-Brunnen an der Ludwigsbrücke, das Reiterstandbild des Prinzregenten Luitpold und der Hubertusbrunnen am Ende des  Nymphenburger Kanals. 1898 zog Adolf von Hildebrand mit seiner Familie in das neu gebaute Anwesen Maria-Theresia-Straße 23, in dem heute die städtische Monacensia untergebracht ist. Er starb am 18. Oktober 1921 im Alter von 73 Jahren in München und ist auf dem Friedhof von St. Lorenz in Oberföhring begraben. Seine Erben, sein Sohn Dr. Dietrich von Hildebrand und eine seiner Töchter Irene Georgii, verkauften das Hildebrandhaus 1934 an die Schriftstellerin Elisabeth Braun.

 

Nach ihm benannt ist seit 1928 die Hildebrandstraße in der Borstei in München.

 

Mehr Informationen zu Hildebrand unter www.adolf-von-hildebrand.de

 

 

Foto:

Adolf von Hildebrand: Büste von Arnold Böcklin, 1897, Alte Nationalgalerie Berlin