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Der
"Dreizehner-Elephant" ist
eine Auszeichnung und zugleich eine Dankesgabe des Vereins für
Stadtteilkultur im Münchner Nordosten e. V. Seine Entstehung verdankt er
der Freude am Fabulieren. Am Anfang stand die launige Idee, dass der
karthagische Heerführer Hannibal in unserer Gegend seine Elefanten grasen
ließ, bevor er mit diesen die Alpen überquerte. Mit viel Spaß haben wir
die bayerische Geschichte und die des 13. Münchner Stadtbezirks verfälscht,
besser gesagt, neu geschrieben und schon haben sie die Erklärung, wie der
„Dreizehner-Elephant“ zu seinem Namen kam.
Der
Elefant selbst ist eine auf einen Holzsockel geklebte Zinnfigur. Das Holz
des Sockels muss von einem Baum stammen, der im 13. Stadtbezirk gewachsen
ist. In den Kreis der „Dreizehner-Elephanten“ sollen künftig jährlich
Personen aufgenommen werden, die sich um den NordOstKultur-Verein oder um
den 13. Stadtbezirk verdient gemacht haben.
Anlässlich
der 850-Jahrfeier der Landeshauptstadt hat der NordOstKultur-Verein sein
heimatkundliches Engagement mit einer dreiwöchigen Ausstellung in Oberföhring
unter Beweis gestellt. Ohne die tatkräftige und freundliche Unterstützung
vieler Personen, wäre die Ausstellung nicht so erfolgreich geworden.
Dreizehner-Elephantenhüter
2011
2011
wurde der "Dreizehner-Elephant" verliehen an Felix Gruschka und
Bernhard Schneider, Studenten der Fachhochschule Rosenheim, die im Rahmen
ihrer Ingenieurs-Diplomarbeiten den Abbau und späteren Aufbau des
besterhaltenen Trockenstadls der Ziegelei Deck planten, sowie Markus Wehr
von der Freiwilligen Feuerwehr Oberföhring, der die Sicherungshilfe am
Maschinenhaus übernahm.

v.li.n.re:
Markus Wehr, Bernhard Schneider, Felix Gruschka,
Josef
Krause (stellv. Vorsitzender Nordostkultur), Roland Krack (Erster
Vorsitzender Nordostkultur)
Dreizehner-Elephantenhüter
vergangener Jahre:
v.l.n.r.:
Christine Rädlinger, Dietlind Pedarnig, Alexander Strathern

Angelika
Pilz-Strasser (li.) und Christiane Hacker (re.)

Preisverleihung an die Archäologen der Prähistorischen Staatssammlung
Michael Egger (2. von links), Frau Dr. Haas-Gebhard (Mitte) und Dr. Bernd Steidl (2. von rechts)
(links Roland Krack und rechts Josef Krause vom Verein für Stadtteilkultur im Münchner Nordosten e.V.)
Legende
vom Daglfinger Elephanten
In
der Daglfinger Historischen Werkstatt erzählt man sich folgende nicht
ganz ernst gemeinte Geschichte: Bevor Hannibal einst über die Alpen zog,
musste er in seinem Daglfinger Basislager einige fußkranke Elefanten zurück
lassen. Die hiesigen Bauern wussten nicht was sie mit den Tieren anfangen
sollten und so ließ man sie auf der nahegelegenen Trabrennbahn um die
Wette laufen. Als Daglfing dann 1803 bayerisch wurde, verlegte man die bis
dahin schon weltberühmten Elefantenrennen auf die Autobahn zwischen
Freimann und Nürnberg. Einschlägige Fantasten werden auch die Geschichte
vom „Freisinger Elefanten“ nicht von der Hand weisen, dessen
afrikanischer Treiber bis heute das Freisinger Wappen schmückt.
Josef
Krause
fotos:
hpt ©
Verein für Stadtteilkultur im Münchner Nordosten e.V. , 2008 / 2009
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