Klaus Backmund (geb. 1929)

 

Studium der Bildhauerei von 1949 bis 1955, unter anderem bei Prof. Josef Henselmann, an der Akademie der Bildenden Künste in München. Anschließend 1955 bis 1956 französisches Staatsstipendium an der École des Beaux Arts in Paris, seither freiberuflicher Bildhauer. Lehrauftrag an der Technischen Universität München von 1957 bis 1974. Für München schuf Backmund mehrere Werke meist kirchlicher Thematik, so den "Heiligen Korbinian mit dem Bären", Bronzeguss 1989, in der Maxburgstraße, ein weiteres wichtiges Werk ist der „Daniel in der Löwengrube“ (1972), das zur Zeit in der Nymphenburger Straße 1 steht. 

 

Sein Gesamtwerk umfasst neben großen Arbeiten im kirchlichen und öffentlichen Raum in Deutschland zahlreiche Skulpturen für Privatsammlungen, sakrale Einzelstücke wie Tabernakel, Monstranzen, Medaillen, Taufbecken, Leuchter, Sedilien, Kelche und Kreuze für Priester, Kapellen und Kirchen sowie 50 Grabstätten. Im Oktober 2009 war eine Ausstellung mit einer Auswahl seiner Bronze-Skulpturen 1954 bis 2009 im Karmelitersaal in München zu sehen.

 

 

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Werke im Münchner Nordosten:

 

 

 

Literatur:

Klaus Backmund: Skulpturen 1954 - 2009. Ausgewählte Arbeiten in Bronze gegossen, Katalog anlässlich der gleichnamigen Ausstellung vom 7. 18. Oktober 2009 in München, hrsg. vom Erzbischöflichen Kunstreferat München, 2009.