Zollhäuser (im Münchner Nordosten)

 

Die Stadt München errichtete 1850 an den damaligen Burgfriedensgrenzen Aufsichtsstationen zur Kontrolle der städtischen Zoll- und Aufschlagsgefälle. Mit den Eingemeindungen schoben sich diese sogenannten "Pflasterzollstationen" weiter hinaus, jeweils an die äußeren Burgfriedensbereiche. Pflasterzoll wurde erhoben für die "Bestreitung der Kosten der Herstellung eines Granitpflasters", wie es im Bewilligungsschreiben des königlichen Staatsministeriums des Inneren 1878 lautet. Die Höhe des Zolls richtete sich nach der Anzahl der mitgeführten bzw. getriebenen Tiere.

 

>> mehr zu den Zollhäusern

 

 

 

Zeichnung Zollhaus Oberföhringer Straße 57 von Karin Bernst, Verein für Stadtteilkultur im Münchner Nordosten e.V.