Staatliches Wilhelm-Hausenstein-Gymnasium

Elektrastraße 61

 

Erbaut wurde das Wilhelm-Hausenstein-Gymnasium auf früherem Ziegeleigelände in Bogenhausen. Mit der Planung und Bebauung am Arabellapark und im weiteren Umkreis war abzusehen, dass auch die Schulinfrastruktur im Münchner Nordosten verbessert werden musste. Im Schuljahr 1970/71 begann man daher mit dem Aufbau eines Gymnasiums, dessen erste Klassen zunächst provisorisch in den Räumen der Grundschule an der Ostpreußenstraße und der Grundschule an der Regina-Ullmann-Straße eingerichtet wurden. Bald wurde mit dem Bau begonnen und das neue "Gymnasium an der Englschalkinger Straße", wie es vorerst hieß, konnte mit dem Schuljahr 1973/74 bezogen werden. Die offizielle Eröffnung fand aber erst nach Fertigstellung der Turnhalle am 6. Dezember 1974 statt. Das Gymnasium trug nun den Namen des Kunsthistorikers, Essayisten, Erzählers und Reiseschriftstellers Wilhelm Hausenstein.

 

Ein Ausschnitt aus dem Richtspruch für das neue Haus, der am 28. März 1973 gehalten wurde, lautet:

 

"Der Großstadtlärm kommt immer näher

die Häuser werden immer höher,

die Straßen werden immer breiter,

und d'Leut, die werden immer gescheiter.

Oder vielmehr: Sie möchten gern,

daß ihre Kinder gescheiter werdn.

Drum sagen sie: "jetzt geht's nimmer um,

wir brauchen ein Gymnasium."

 

 

 

 

offizielle Homepage des Wilhelm-Hausenstein-Gymnasiums 

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Farbfoto: hpt © Verein für Stadtteilkultur im Münchner Nordosten e.V., 2007

Foto unten: Das Wilhelm-Hausenstein-Gymnasium Mitte der 1970er Jahre; oben die Englschalkinger Straße mit den Trambahnlinien 9 und 20 zur Endhaltestelle Cosimapark (rechts oben)

Textquelle und historisches Foto: "Der Arabellapark - eine Erfolgsstory",  hrsg. von Willibald Karl, Buchendorfer Verlag, 1998.