
Shakespeareplatz
(Bogenhausen)
Die kleine und anmutige Grünanlage in Bogenhausen (0,6 ha) wird begrenzt von Possart-, Holbein- und Keplerstraße sowie der gleichnamigen Straße "Shakespeareplatz". Der Landschaftsarchitekt Otto Multerer (1921 - 1949) legte 1913 für die Stadt München den Park an, der früher Possartplatz und davor Holbeinplatz hieß. 1964 erhielt er seinen heutigen Namen.
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Der annähernd quadratische Platz ist in zwei Bereiche gegliedert: in eine von alten Bäumen umstandene, erhöhte Rasenfläche und einen nach Süden gerichteten, etwas tiefer liegenden Fläche, in deren Platzmitte sich eine quadratisches Wasserbecken mit Springbrunnen und einer Skulptur befinde. Die 1933 eingeweihte Anlage wurde von Emil Krieger entworfen. An der erhöht liegenden Nordwestecke des Parks steht eine Kopie der Veroneser "Julia" in Bronze. Sie ist ein Geschenk der Partnerstadt Verona 1974 an die Stadt München. Die Figur ist ein Werk von Nereo Costantinin und befand sich ursprünglich vor dem Alten Rathaus, bevor sie hier aufgestellt wurde.

Mit ihren Fronten direkt auf den Shakespeareplatz schauend, sind vier Villen besonders erwähnenswert: eine neuklassizistische Mansarddachvilla mit üppigen Giebelschmuck (Possartstraße 18), ihr Pendant an der Nordseite des Shakespeareplatzes (Keplerstraße 15), im gleichen Stil, mit Pfeilergitterzaun und Remisengebäude wurde 2008 totalrenoviert und eine neuklassizistische, reich gegliedert Villa in Ecklage zum Shakespeareplatz (Possartstraße 16) mit einem hölzernen Gartenhäuschen. Alle drei Villen sind um das Jahr 1910 hier entstanden. 1921 entwirft Max Roth eine barockisierende Villa mit Kugelpfeilerzaun (Keplerstraße 18).

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Fotos von oben nach unten:
Brunnenanlage von Emil Krieger am Shakespeareplatz © dietlind pedarnig (2008)
der alte Baumbestand des Shakespeareplatzes im Herbst und im Frühjahr © dietlind pedarnig (2007 / 2008)
Bronzestatue "Julia" © dietlind pedarnig (2007)
die Eckvilla Possartstraße 18 / Shakespeareplatz © dietlind pedarnig (2007)