"Beim Liendl", Ostpreußenstraße 12

 

Der "Lindlhof" gehörte laut den ältesten Steuerbüchern ab 1616 zur Hofmark des Grafen Hörwarth in Planegg. 1760 ist das Anwesen als Teil der Grundherrschaft Hofmark Taufkirchen verzeichnet. 1828 bis 1881benennt das Thaddäus Kern, den Besitzer des Köglhofes, als Besitzer. Im 20. Jahrhundert befand sich hier die Gärtnerei Ziegenbein. 1959 wurde das Gebäude eingerissen, heute befinden sich auf dem Areal mehrere Wohnhäuser und ein die Gaststätte "Vuèko". Mit dem "Liendlweg" erinnert die Stadt München an den ehemaligen Hof im Weiler Denning.

 

 

 

 

 

 

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Fotos: 

oben: Die ehemalige Gärtnerei Ziegenbein im Jahr 1939 fotografiert. Daneben die sogenannte Schutzengelkapelle, Ostpreußenstraße 6. Rechts im Bild der heute ebenfalls abgerissene Springerhof von Leonhard Obermaier, Ostpreußenstraße 4. Das Foto stammt aus dem Familienbesitz der Familie Obermaier. Quelle: Fritz Lutz: "Daglfing, Denning, Englschalking, Johanneskirchen. 50 Jahre bei München (1930 - 1980)", München 1982.

Mitte: An der Abzweigung Sensburger Straße / Liendlweg, mit Blick auf die Ostpreußenstraße und die alteingesessene Elektrogeräte-Handlung mit Lotto-Toto-Annahme von Sepp Butt, einem ehemaligen aktiven Fußballspieler. Links die Wohnhäuser auf dem ehemaligen Gebiet des Liendlhofes. © dietlind pedarnig, 2008

unten: Gaststätte "Vuèko", Ostpreußenstraße 12, vormals "beim Liendl". © dietlind pedarnig, 2008