
Staatliches Gymnasium Max-Josef-Stift
Mühlbaurstraße 15
1837 bis 1841erbaute Friedrich von Gärtner ein "Erziehungsinstitut für adlige Fräulein" in der Ludwigstraße 28. Das Lyzeum mit angeschlossenem Internat musste 1938 sein Stammhaus in der Maxvorstadt verlassen, da das Grundstück für den Neubau der "Akademie für Deutsches Recht" beansprucht wurde. Die Schule zog als "Staatliches deutsches Schulheim mit Oberschule für Mädchen" in die Mühlbaurstraße 15, nach Bogenhausen. Sie war damit die erste höhere Schule im Stadtbezirk. Der Neubau des Mädchengymnasiums mit Internat wurde 1939 bis 1940 auf einem weitläufigen Baugrund zwischen Mühlbaur- und Röntgenstraße errichtet. Karl Hocheder vom Landesamt München entwarf die Pläne. Hier war 1939 ein Jahr lang Schulbetrieb, dann erst wieder ab 1951. Das Max-Josef-Stift besteht als sprachliches und musisches Gymnasium für Mädchen mit Internat und Tagesheim bis heute.
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Foto: hpt © Verein für Stadtteilkultur im Münchner Nordosten e.V.