Keine große Zuneigung empfanden die Münchner zunächst für das als "Haremsgitter" beschimpfte Arabellahochhaus. Zu den Olympischen Spielen 1972 wurde ein Großteil der Wohnungen in einen Hotelbetrieb umgebaut. Das "Arabella Bogenhausen" war damit mit 467 Zimmern eines der größten Hotels in München. Neben dem Hotelbetrieb sind Stand 2007 in diesem Gebäude zwei Kliniken, ca. 500 Mietwohnungen und ca. 100 Büros und Arztpraxen untergebracht. Auf dem Dach befindet sich derzeit der am höchsten gelegene Wellnessbereich der Stadt München. Im Rahmen des Joint Ventures zwischen der Arabella Hotel Holding und dem Starwood-Konzern 1998 wurde das Hotel in "ArabellaSheraton Bogenhausen" umbenannt. Es wird nun als Gemeinschaftsbetrieb mit dem "Arabella Sheraton Grand Hotel München" auf der gegenüberliegenden Seite geführt. Beide Häuser bilden zusammen das größte Tagungshotel Süddeutschlands.

 

In der unmittelbaren Nachbarschaft befindet sich auch das 1981 fertiggestellte Verwaltungsgebäude der HypoVereinsbank, das Hypo-Hochhaus und sein Erweiterungsbau.

 

 

 

 

 

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Fotos von oben nach unten: 

Ausschnitt Fassade Arabellahaus © dietlind pedarnig, 2007

Blick von der Denninger Straße auf den Erweiterungsbau HypoVereinsbank links, das Arabellahaus rechts, im Hintergrund das Hypo-Hochhaus © dietlind pedarnig, 2007