Anni-Braun-Schule

Musenbergstraße 32

 

Die Anni-Braun-Schule in Johanneskirchen ist eine Schule zur Sprachförderung. Nach dem Lehrplan der Regel-Hauptschule werden hier Schüler und Schülerinnen der Jahrgangsstufen 5 bis 9 mit Sprach- oder / und Sprechproblemen gefördert und betreut. 

 

Ihren Namen erhielt die aus einer 1955/56 gegründeten Sprachheilklasse innerhalb der Schwerhörigenschule in der Blumenstraße hervorgegangene Schule im Jahr 1997 nach ihrer ersten Direktorin, Anni Braun. 1989/90 zog die Schule in das Schulzentrum für Hör- und Sprachgeschädigte des Bezirks Oberbayern an der Musenbergstraße um. Aufgrund permanenter Raumnot wurde 2006 ein Architektenwettbewerb für einen in das bestehende Schulzentrum zu integrierenden Neubau für die Anni-Braun-Schule ausgeschrieben, den die Architekten Reinhard Bauer aus München und Frank Hausmann aus Aachen mit je einem zweiten Preis gewannen. Der in der Mitte des Schulzentrums liegende Neubau mit 19 Klassenräumen und den dazu gehörenden Werk- und Verwaltungsräumen wurde inzwischen bezogen.

 

Das Schulzentrum für Hör- und Sprachgeschädigte des Bezirks Oberbayern besteht neben der Anni-Braun-Schule aus folgenden Einrichtungen:

 

Anni-Braun-Schule zur Sprachförderung

Berufsbildungswerk - Ausbildung

Berufsbildungswerk - Berufsschule

Förderzentrum Förderschwerpunkt Hören

Schulvorbereitende Einrichtung (SVE) des Förderzentrums Förderschwerpunkt Hören

Heilpädagogische Tagesstätte

Heilpädagogisches Wohnheim

Sportanlagen (Schwimmhalle, Sporthalle, Sportplatz)

Verwaltung

 

 

Auf dem Gelände des Schulzentrums für Hör- und Sprachgeschädigte (ehemalige Johanneskirchner Straße 145) stand bis in die 1960er Jahre die Ziegelei der Familie Baur. Diese Ziegelei war um 1910 mit 79 Arbeitern von den vier in Johanneskirchen noch bestehenden Ziegeleien diejenigen mit den meisten Beschäftigten und im Münchner Nordosten am längsten in Betrieb. 

 

 

 

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